I didn’t mean to leave

When I left, I was just at another place

Right behind you

And by pushing you

I meant come closer


Ich bin nie gegangen

Und als ich ging, war ich nur an einem anderen Ort

Direkt hinter dir

Und als ich dich weggestoßen habe,

Hieß das, komm näher.

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Pubertät mit 30

Wir sind keine Generation maybe.

Wir sind auch nicht beziehungsunfähig oder unglücklich.

Wir sind einfach nur 30 und stecken voll in der Pubertät.

Normal. Oder auch nicht.

Wir laufen grölend mit einem Bier durch die Straße, aber wundern uns, wenn wir uns danach zwei Tage nicht bewegen können.

Wir haben ein Magister-Studium, eine Ausbildung und sieben Praktika, aber keinen Job.

Wir finden Malte, Jens und Dirk ganz knorke und sind untröstlich, wenn Dirk mit Jessica zusammenkommt. Der wäre es ja doch gewesen. Merken wir jetzt. Aber wir konnten uns ja einfach nicht entscheiden.

Wir haben zu viel Auswahl.

Und um uns herum heiraten alle und irgendwie finden wir das ganz schön scheisse. Denn spießig. Haben wir uns nie so vorgestellt. Mit 30 ein Haus bauen. Auf dem Grundstück neben unseren Eltern. Aus dem Dorf nie heraus gekommen. Zu dem JA sagen, der schon immer da war.

Denn man hat ja keine Auswahl. Und dann ist alles leicht.

Ihr habt es leicht.

Und irgendwie sind wir jetzt genau an diesem Punkt dann doch ganz schön neidisch.

Nee, sind wir nicht. Doch, irgendwie schon.

Denn es könnte alles so einfach sein.

Aber jetzt ist es zu spät. Denn wir haben zu viel gesehen, und dafür sind wir noch nicht einmal dankbar. Man kann noch so viel haben, man will immer mehr. Erst recht dann.

Denn man ist ja nie irgendwo geblieben. Alles war gut. Aber nie so gut, dass man in einen Sessel eine Kuhle gesessen hat und gesagt hat: das ist meins, hier bleibe ich.

Soweit kam es nie.

Und jetzt können wir uns gar nicht mehr entscheiden. Aber die anderen haben sich entschieden. Denn es gab keine Auswahl.

Jeder Ort wäre gut gewesen, um dort zu bleiben. Jeder Job wäre ganz okay gewesen, jede Beziehung wäre es wert gewesen, an ihr zu arbeiten.

Und jetzt sind wir wieder 16. Immer noch. Und werden nie erwachsen. Denn das haben wir verpasst. Du und ich. Und viele andere.

Ziehen wir jetzt den Schwanz ein, wenn wir wieder zurück gehen? Vielleicht doch das Grundstück neben unseren Eltern nehmen? Denn irgendwie war das ja nie alles so ganz verkehrt. Nur halt auch nicht ganz richtig.

Aber die Welt dort ist zu klein geworden, ein Haus für uns zu groß. Denn wir sind Single.

Und jeder andere in unserem Dorf ist verheiratet. Hat Kinder. Schon zwei.

Und wir sind übrig geblieben.

Was bleibt uns also übrig, als weiter 16 zu bleiben und grölend mit dem Bier über die Straße zu laufen? Liegen wir eben zwei Tage anschließend im Bett. Gibt ja keinen, der sich daran stört, keinen, der uns vermisst.

Anders als mit 16 tragen wir die Bierdosen nicht mehr im Rucksack. Wir klingeln auch nicht an der Tür von Sarah: Sturmfrei-Party! – weil die Eltern weg sind. Denn Sarah ist längst selbst Mutter. Und wie ihre eigenen Kinder wollen wir ihr nicht vorkommen.

Sie ist jetzt alt, wir jung. Denn was bleibt uns anderes übrig.

Es heißt, der Berliner Club Berghain hat die härteste Tür der Welt. Ich kam da rein.

Bei Sarah zu klingeln, finde ich härter. Das traue ich mich immer seltener. Ich pass‘ da nicht rein.

30 zu sein fühlt sich an wie 16 zu sein. Was hat sich verändert? Nichts. Und dabei so viel.

Weil wir immer weiter gegangen sind, sind wir stehen geblieben.

Was suchen wir?

Wir sind keine Genration A,B,C oder X,Y,Z.

Wir stecken einfach noch mit 30 in der Pubertät. Und halten das für normal.

Statt Nikotin rauchen wir Kaugummizigaretten. Denn Nikotin macht alt. Und alt sehen wir nicht aus

Wir sind die, die an der Kasse nach dem Ausweis gefragt werden. Wenn wir uns Jack Daniels kaufen. Wir sind 30.

Wir sind die, die sich mit 16 keine Plan gemacht haben, wo oder wer sie mit 30 sind. Nur glücklich wollten wir sein.

Wir sind die, die aussehen, als würden wir Freitags bis Sonntags durch alle Clubs Berlins tanzen. Stattdessen genießen wir freitagabends unsere Ruhe, stellen das Handy auf lautlos, um bloß nichts von der Welt da draußen mitzubekommen. Und um von Anrufen um fünf Uhr in der Früh : „Hey, wir sind ganz in Deiner Nähe, komm doch noch vorbei“ nicht geweckt zu werden.

Samstags putzen wir, weil wir es gerne ordentlich haben. Unsere eigene Wohnung ist unser Heiligstes. Hier dürfen wir uns wohlfühlen. Hier dürfen wir sein. Rein kommt nur, den wir ungern wieder rauslassen.

Sonntags trauen wir uns vor die Tür, besuchen am liebsten unsere Eltern, falls sie nicht 700 Kilometer weit entfernt wohnen. Machen mit Papa Radtouren, während Mama kocht, und wir anschließend gemeinsam Tatort schauen.

Wir sind nicht auf der Suche, denn wir haben schon längst gefunden.

Wir wollen nicht werden, denn wir wussten schon immer, wer wir sind.

Wir sind die, die mit 30 knapp aussehen wie 20, weil wir schon mit 20 so waren wie wir heute mit 30 sind.

Wir tragen Chucks statt Pumps, weil wir schon mit 16 wussten, dass man mit diesen Schuhen leichter durchs Leben läuft. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Wir schauen Nachrichten, ärgern uns über den Bahnstreik. Wir wollen uns aber nicht ärgern, denn davon bekommt man Falten.

Statt Tagesthemen schauen wir Clueless.

Statt Nikotin rauchen wir Kaugummizigaretten. Denn Nikotin macht alt. Und alt sehen wir nicht aus.

Und mittwochs tragen wir pink.

Was träumst du so vor dich hin, Kind?

Wir haben uns angesehen. Er hat sich neben mich gesetzt.

Der Blick geradeaus. Die Vergangenheit hinter uns.

Ich lege meinen Kopf auf seine Schulter.

Er legt seinen Kopf auf meinen Kopf.

Einmal ist er aufgestanden.

Einmal habe ich ihm Kekse angeboten. Er wollte nicht. Ich hab’ sie gegessen.

Manchmal hat er tief ein- und nach längerer Pause wieder ausgeatmet. Das habe ich gespürt. Sein Oberkörper ging hoch, erleichtert wieder zurück. Dann habe ich das auch gemacht.

Manchmal hat er meine Hand genommen. Streichelte darüber.

Vielleicht hat er gegrinst. Vielleicht haben wir geweint. Geredet haben wir nicht.

Nach all den Jahren.

Nach fünf Stunden.

Berlin.

Frankfurt.

Er nahm meinen Kopf in seine Hände, sah mir in die Augen. Gab mir einen Kuss auf die Stirn.

-Was träumst du so vor dich hin, Kind?

-Das.

Keine Vorsätze – MACHEN!

Gut ins neue Jahr gerutscht? Habt ihr Vorsätze ? Gut, dann wird die erste Amtshandlung 2018 sein, diese über Bord zu werfen.

Lasst mich raten: kein Fleisch mehr essen, nicht mehr rauchen, weniger Alkohol, mehr schlafen, mehr Sport. Sozial will man sich auch engagieren. Wie und wo – noch kein Plan, aber Hauptsache der Vorsatz steht schon mal.

► So ein Quatsch!

Wir belügen uns doch Jahr für Jahr selbst. Und das ganz ohne Vorsatz. Hättet ihr aufhören wollen zu rauchen, dann hättet ihr das längst getan. Schon am 28.4. oder 3.7. Dafür braucht man kein Datum.

Es fühlt sich so befriedigend an, rein theoretisch etwas Gutes tun zu wollen, dass uns das Gefühl daran schon erfüllt. Für den Augenblick. Aber das Jahr besteht aus 365 Tagen, nicht nur aus diesem einen Moment.

Es ist egal, wann man anfängt, etwas in seinem Leben zu ändern, vorausgesetzt, man will das wirklich. Man sollte es halt einfach tun. Jetzt. Gestern. Spätestens heute. Auf keinen Fall morgen. Von daher ist der 1. Januar doch gar nicht sooo schlecht als Startschuss in ein besseres Leben mit mehr Yoga und weniger Netflix. Denn irgendwann muss man ja anfangen mit dem Aufhören.

Ich hoffe, ihr habt Quinoa-Salat statt Tiefkühl-Pizza für den Katerschmaus an Neujahr eingekauft. Und Wasser statt Schulle oder Karlsberg– Konterbier gibt`s nicht mehr.

Klingt nicht vielversprechend? Wird es an einem anderen Tag des Jahres aber auch nicht.

Wir sind die Second Housewives

Papas haben immer recht. Mit Anfang 30 kann man das zugeben.

In diesem speziellen Fall hat der Papa meiner Freundin recht.

Sie zweifelt. Hofft. Taumelt. Fällt und rafft sich wieder auf. So wie es uns Anfang 30 geht. Den Singles. Denen, die übrig geblieben sind. Leftovers.

Wir scheinen Männer anzuschreien: „NIMM MICH!“, „ICH BIN EINSAM!“, „AUSSERDEM MÜSSEN WIR SOFORT KINDER BEKOMMEN“. Denn lange wird das nicht mehr funktionieren. Ticktack. „DAS WIRD DIE ENTSCHEIDUNG EURES LEBENS!“. Also entscheiden sich die Männer. Gehen. Zu den jüngeren Frauen mit geringeren Ansprüchen.

Wir Leftovers sitzen im Teufelsrad. So geht es weiter und weiter, bis uns schlecht wird und wir aus dem Karussell herausfallen. Bald sind fünf Jahre vergangen, die Ehen, die alle mit Ende 20 geschlossen haben, wurden aufgelöst. Glück für uns: Wir werden aufgefangen – von den Ex-Männern der ersten Hochzeitsrunde.

Zweites Leben. Zweite Chance.

Wir waren immer schon die mit den Startschwierigkeiten. Im Schulsport als Letzte gewählt, erst auf der Uni gute Noten gehabt. Das ist das, was der Papa meiner Freundin gesagt hat. Lasst die Kerle mal üben. Beim zweiten Mal klappt’s ja immer besser.

Wir sind die Second Housewives. Wir spielen erst in der zweiten Hochzeitsrunde mit. Dann die Hauptrolle. Also wieder rein ins Karrussel.

Glauben wir’s. Papas haben ja immer recht. 

Die Liebe ist nicht da, um zu lieben

„Der ist kaputt, kann ich den zurückgeben? Ich hätte gerne alles einmal neu. Das Komplettpaket.“

Sie über ihn: „Er sieht mich nicht mehr, regt mich auf, nimmt mir die Luft zum Atmen. Er ist immer überall. Neben mir, vor mir, im Weg. Nur, wenn ich ihn brauche, ist er nicht da. Er macht mich nicht mehr glücklich. Ich hätte gerne alles neu. Alles auf Anfang. Mehr verliebt statt Alltag. Er checkt’s nicht. Er muss das doch merken.“

Schon hart, wenn man alles hat, alles läuft und alles für selbstverständlich nimmt. Selbst ihn. Seine Liebe.

Die Liebe würde meckern, sie, die Frau, im Gegenzug fragen: „Aber was machst du? Machst du ihn glücklich? Willst du ihn überhaupt glücklich machen? Er ist nicht kaputt. Er muss nicht neu. Er ist kein Küchengerät, geparkt zwischen Milchaufschäumer und Thermomix oberhalb der Einmachgläser, wo du seit Jahren neben Johannisbeergelee seine Bedürfnisse konservierst. Er ist nicht darauf programmiert, dich glücklich zu machen. Aber du, du könntest hin und wieder etwas netter zu ihm sein. Ihm das geben, was du vermisst. Ihn glücklich machen.“

Aber die Liebe meckert ja nicht. Liebe fragt nicht, sondern antwortet. Schon bald. Wenn sie, die Frau, nicht aufhört zu wollen, sondern endlich anfängt zu geben.

Die Liebe ist nicht da, um zu lieben. Die Liebe ist da, um geliebt zu werden.

Lass‘ los, was dich nie gehalten hat

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Ach Kind, nun nimm meine Hand und lass‘ aber los.

Lass‘ los. Die, auf die du gebaut hast. Die, auf deren Wort du gesetzt hast. Die, mit denen du Jahre geteilt hast. Jetzt teilen die Jahre euch.

Ich weiß, es ist schwer. Aber du weißt, ich bin da. Nun nimm meine Hand. Aber lass‘ endlich los.

Die falschen Freunde. Die Vergangenheit. Die alte Liebe. Nicht dich. Niemals dich. Ich halte dich.

Es war alles echt. Jetzt ist es vorbei.

Dein Herz ist gebrochen, aber ich höre es schlagen.

Ja, du hast Fehler gemacht. Doch dein größter Fehler ist, dass du dir nicht verzeihst. Und der größte von allen wird sein, dass du das zu spät siehst. Das Leben gibt dir eine Chance und nun ergreif‘ sie doch. Hier. Nun nimm meine Hand.

Hör‘ auf dir Leid zutun. Hör‘ auf zu nölen. Hör‘ auf zu heulen. Blick‘ nicht ins Meer als wäre es ein Ungeheuer, das dich gleich verschlingt. Die Wellen sind klein, du kannst sie reiten. Spring. Spring, so lange die Sonne scheint und das Wasser warm ist.

Ich lass‘ auch kurz los.

Perspektivenwechsel.

Da. Schau aufs Land. Schau, wo du gesessen hast. Schau auf dein Leben. Siehst du dich dort sitzen? Siehst du das Panorama der Stadt, die du so liebst? Da hinter dir. Die Straßen, die du noch nie gegangen bist? Diesen Winkel? Diese Ecke? Du hast noch so viel zu entdecken.

Augen auf. Es sind keine Tränen. Es ist Salzwasser.

Mach‘ jetzt los.

Halte, was dich hält.

Lass‘ los, was dich nie gehalten hat.

Lass‘ endlich los. Und halt‘ mich fest.

Jetzt mag ich den Regen – wegen dir

Eigentlich hasse ich den Regen. Jetzt mag ich ihn. Wegen dir.

Adalbertstraße, Kreuzberg, dein Peugeot 206. Draußen regnet es. Berlin geht unter, aber wir nicht. Denn wir sitzen drin. Dein Auto wird zum Boot. Wir schwimmen mit, tauchen ab. In unsere eigene Welt.

3.25 Minuten. So lange dauert das Lied, das du angemacht hast. Ich weiß nicht, wie es heißt, aber ich weiß, dass es ruhig war, während es draußen ganz laut war. Zumindest sah das durch die beschlagenen Scheiben so aus, auf die die dicken Tropfen fielen. Verschwommen: Rennende Menschen mit Zeitungen über dem Kopf, den Mund auf. Irgendwas rufen sie sich zu, fluchen vielleicht. Über das Sau-Wetter wahrscheinlich. Ich fluche nicht. Du fluchst nicht.

3.25 Minuten wird Berlin zum Musikvideo. Jeder Tropfen ein anderer Bildschirm mit eigener Story und passendem Soundtrack. Ich nehme die Umgebung ganz anders war.

Alles läuft in Zeitlupe. Kurz bleibt sie stehen. Jetzt. Du hältst meine Hand. Ich den Atem. Den Regen höre ich nicht. Die Scheiben sind nun ganz beschlagen. Den Regen sehe ich nicht mehr. Ich rieche das Parfum an deinem Hals. Ich spüre den Bass des Liedes, oder ist es dein Herzschlag? Ich schmecke ein bißchen Liebe.

3.25 Minuten. Ewigkeit gefangen in einem Moment. Eigentlich hasse ich den Regen. Jetzt mag ich ihn. Kreuzberg, die Adalbertstraße, deinen Peugeot, den Song, den Moment. Dich.

3.26 Minuten. Ich höre keinen Regen, ich höre immer noch das Lied, von dem ich gar nicht wissen muss, wie es heißt. Ich sitze immer noch in deinem Auto. Wenn du losfährst, fahre ich mit. Egal wohin.

Die Kommunikation zwischen Männern und Frauen ist gestört

Die Kommunikation zwischen Männern und Frauen ist gestört.

Es ist so, als wäre es gar nicht vorgesehen, dass zwischen Sender und Empfänger ein Dialog entsteht.

Das beginnt ja schon bei der ersten Begegnung und der anschließenden Analyse der Textnachrichten.

Wie beide es überhaupt geschafft haben als Paar JA zueinander zu sagen, jeder das Gleiche gesagt hat, das beim anderen genau so ankam, gleicht einem Wunder.

Denn kaum teilen sie den Lebensraum, teilen sich die Worte, die sie teilen, in anarchistische Wurfobjekte. Jeder fühlt sich angegriffen.

Wer warf den ersten Stein?

Ein Beziehungsstreit ist wie die jährliche Krawall-Demo am 1. Mai durch Kreuzberg. Oder der fast alltägliche Wahnsinn in der Rigaer Straße.

Jeder Chaot. Irgendwann weiß keiner mehr, worum es noch mal ging, aber egal, gleich liegt man sich in den Armen.

Party. Bier. Gemeinschaftsgefühl. Alles gut.

Für einen Moment.

Bis zum nächsten Mal.

Wenn er sagt: Gardasee wäre doch auch mal ganz schön.

Sie versteht: Du findest es bei meinen Eltern in Ahrenshoop also immer langweilig?

Sie sagt: Hast du an die Butter gedacht?

Er versteht: Immer mache ich alles falsch.

Dann beschließen beide: „Fahren wir im Sommer eben nicht in Urlaub“, während sie Abendbrot ohne Butter essen.

Wer warf den ersten Stein?

Stullen. Bier. Gemeinschaftsgefühl.

Irgendwann weiß keiner mehr, worum es wirklich ging und man liegt sich lieber in den Armen.

Sie: „Kap Verde soll schön sein.“ Er: „Mmhm.“